Marethlinie
Sem 75/18 -> Sem 149/40, viel OS verteilt und mit 2720pp gestartet.
Diesmal gings wieder von West nach Ost. Die Aufstellungszone befindet sich im Nordwesten. Die Küstenlinie - das Meer füllt den kompletten Norden, Nordosten und Osten - besteht aus mehreren Halbinseln. Zwei Sperrriegel an der Küste bestehen aus mehreren Hilfseinheiten, einige schwache Kräfte halten ein SH etwas südlich der Küste. Ein Versorgungshex befindet sich wieder mitten im Meer, und wieder missachtete ich es. Besonders teuflisch ist ein SH auf einer größeren vorgelagerten Insel. Ärger mit der Navy scheint da vorprogrammiert. Die SH verteilen sich über den gesamten Südosten und den Weg dorthin.
Ich stellte als geborener Schattenparker zunächst nur die besten Einheiten auf und sorgte vor allem für einen hundertprozentigen Flakschirm über meiner Armee. Die eigene Armee rollte vorwärts, die Hilfseinheiten zog ich weitestgehend zurück. Sie waren zwar tief eingegraben, aber ich erwartete eine aggressive KI mit den nötigen Offensivwaffen. Die KI beschäftigte sich sehr intensiv mit den von mir zurückgelassenen Bunkern, zerstörte sie planmäßig und nahm die ersten beiden SH. Schiffsfeuer war nicht auszumachen - hä...? Die Airforce schaute vorbei, erreichte aber nicht so richtig viel.
Im Westen kam mir ein gemischter deutsch-italienische Kampfverband zu Hilfe. Die ME-410 brachte ich erstmal in Sicherheit. Der alliierte Vorstoß war nach dem ersten Zug eigentlich schon wieder zu Ende. Sind die nördlichen SH denn soweit weg? In den folgenden Zügen warfen meine westlichen Truppen ein paar leichte Angriffe zurück, zogen die Airforce auf sich und schossen selbige mit der hier reichlich versammelten Flak sowie einer Hilfs-Fw190 aus dem Himmel. Da kaum Angriffsbemühungen der KI zu erkennen waren, entschloss ich mich zum Gegenschlag. Die Rückeroberung der verlorenen SH ging recht leicht.
Für die Eroberung der südöstlichen SH überredete ich mich zur Durchquerung eines Gebirgszugs, aber die meiste Kraft steckte im Angriff entlang der Küste. Dort kam es im Süden einer Halbinsel zum Aufeinanderprallen gepanzerter Verbände und lebhaften Infanteriegefechten. Insbesondere meine Panzer machten keine gute Figur, wohl aber Inf, Ari und die Hilfstruppen. Noch immer ward keine Navy gesichtet. Die Marine sowie zahlreiche meiner schwächeren Einheiten warteten im HQ - war ich zu vorsichtig? Im Norden der gerade eroberten Halbinsel ist ein Hafen, von dem aus man direkt auf die Insel übersetzen kann. Ich setzte eine Hilfsinfanterie über und griff einen Bunker an. Die Navy outete sich durch starkes Gegenfeuer, die Infanterie starb im Gegenzug im Granatenhagel :rip .
Da auf besagter Halbinsel auch ein Flugplatz ist, ließ ich meine Reggia Aeronautica von dort aufsteigen und nach der Navy suchen. Mit Hilfe meiner eigenen Marine konnte ich ihr in wenigen Zügen den Garaus machen. Inzwischen waren die Landstreitkräfte weiter nach Südosten vorgedrungen. Bunker als klug geplante Stopper, britische Verstärkungen auf See und in der Luft machten es ihnen nicht unbedingt leicht. Das südlichste SH fiel durch kombinierte Angriffe von Gebirgsdurchquerern, Strandfahrern und Jagdfliegern. Die östlichsten SH eroberte ich auf ähnliche Art und Weise.
Die Eroberung der Insel hatte ich weitestgehend den Einheiten überlassen, die bis zum zwölften Zug noch im HQ schlummerten. Das reichte aufgrund von Unterstützung durch meine Marine aus. Zum Schluss blieb sogar noch etwas Zeit, einige beflaggte Städte einzunehmen.
Bemerkungen: Nicht leicht, besonders die Insel kann aufgrund der RN zur Hölle werden. Die RAF ist nicht ganz so zahlreich wie zuletzt, aber durchaus ausreichend vorhanden. Ich hatte in den ersten Zügen mehr von der KI erwartet, sie ist für die Einstellung 'aggressiv' erstaunlich passiv. Um den Spieler mehr unter Druck zu setzen, kann der Glorreiche um schätzungsweise 2 Züge verkürzt werden. Die Durchquerung des Gebirges war zeitaufwändig und unnötig.
Campaign: Forza Italia , Prestige modifier 100% , V-2.0 formula
Current scenario: Landung auf Sizilien , VH prestige is 640 , All hex prestige is 720
Total army value: 15831 , Current prestige is 6939
BV: 2000 , Nordsizilien , cap 20000 , 13 turn prestige: 1950
V : 1500 , Nordsizilien , cap 20000 , 15 turn prestige: 2250
TV: 1000 , Nordsizilien , cap 20000 , 17 turn prestige: 2550
Ls: Loss , turn prestige: 2550
Landung auf Sizilien
Meine vier besten Jagdflieger bekamen die Re.2005 in - äh - unter den Hintern geschoben, meine Spähfahrzeuge sind jetzt alles AB-43er. Nach Verteilung von viel Überstärke blieben 3043pp übrig.
Das Wasser nimmt hier den Westen, Südwesten, Süden und die Mitte der Karte ein. Das Land geht von Nordwesten im weiten Schwung nach Osten, ziemlich mittig im Bogen liegt die Stadt Gela. Die Kernarmee wird im Norden und/oder Nordwesten aufgestellt. Im Nordwesten sind starke deutsche Landstreitkräfte vorhanden - stark im Vergleich zu den vorhandenen italienischen Kräften. Die sollten mehrere SH an der Küste und im Gebirge bewachen. Ein Flugplatz findet sich im fernen Osten und ein Geleitzug mit interessanten deutschen Kampfeinheiten dümpelt im Meer, von italienischer Marine und einem VIIC bewacht.
Die Navy konnte nördlich des Geleitzuges lokalisiert werden, das U-Boot und eine Littorio vernichteten ein weitblickendes Schlachtschiff im ersten Zug. Der Rest nahm Kurs Südost mit der stillen Hoffnung, dem Radar zu entgehen. An Land stellte ich im Norden meine allerbesten Einheiten auf, meinen besten Aufklärer platzierte ich aber im Nordwesten. Ich bewegte mich vorsichtig vorwärts. Ungefähr 20 Landeinheiten hielt ich im HQ. Die KI schlug mit aller Härte zu. Nördlich und südlich von Gela fiel alles in die Hände der Alliierten. Unzählige Flieger machten Jagd auf die armen Hilfseinheiten, die Navy bombardierte mit unglaublicher Präzision, und gepanzerte Verbände entstiegen dem Meer um alles zu überrollen.
In den nächsten Zügen wurden die Deutschen im Nordosten lebhaft angegriffen, aber meine dort nachgeschobene Flak und Ari hielt das Gröbste auf. Die feindlichen Panzer hatten keine Chance gegen das deutsche Material. Von Norden her rückte ich langsam auf Gela vor, hielt mich immer unter Ari- und Flakschutz. Gela war im dritten Zug an die KI gefallen. Ich hätte zur Verteidigung von Gela auch Einheiten aus dem HQ aufstellen können, aber ich bin ja nicht lebensmüde.
Der Geleitzug erreichte den Südosten und fand dort ein paar alliierte Einheiten vor, die die Konfrontation nicht überlebten. Anschließend sollte die Kampfgruppe an der Küste entlang nach Nordenwesten vorstoßen, aber ein Überraschungsangriff auf meine SH in den Bergen erforderte rasches Umdenken. Viele meiner schwächeren Einheiten sicherten mein nördlichstes SH, die gelandeten Hilfstruppen steuerten wohl oder übel ins Gebirge. Alliierte Kräfte waren an meiner Flanke vorbei von Gela aus in Richtung auf ein weiteres SH vorgestoßen, und ich hatte große Mühe diesem Angriff adäquat zu begegnen. Im Nordosten gingen mir langsam die Gegner aus, also tastete ich mich in Richtung Küste mit ihren zahlreichen SH vor.
Nach Erledigung der Gegner in meinem Rücken und größerer Teile der Airforce erhöhte ich den Druck auf Gela. Angesichts des lebhaften Begrüßungsfeuers aus Schiffskanonen nahm ich an, dass die Navy komplett im Norden war. Ein bedauerlicher Irrtum. Meine Hilfsmarine aus 7 Schiffen wurde in einem einzigen Zug versenkt. Naja, wenigstens starb langsam die Airforce aus. Ich stellte so im achten Zug meine Luftstreitkräfte auf und pustete die traurigen Reste vom Himmel. Meine Bomber konnten, zusammen mit meiner schließlich doch aufgestellten Marine, auch vielen Schiffen den Garaus machen. Das war für einen Vorstoß an die Küste unabdingbar, das marinierte Unterstützungsfeuer unterdrückt sonst jeden Angriffsversuch.
Ich nahm den Glorreichen so früh wie möglich, denn mehrere Einheiten hätten weiteren Beschuss der bis zum Schluss noch schlagkräftigen Navy nicht verkraftet. Ein Spähfahrzeug gewann Anhaltende Unterdrückung, und eine 21cm Haubitze kann jetzt auch da übers Wasser wandeln wo noch keine Brücken sind.
Bemerkungen: Ein sehr schönes Szenario, mit vielen Stolperfallen für den Spieler. Interessante Einheiten, aufgrund unterschiedlicher Aufstellungsmöglichkeiten variantenreich spielbar. Ich habe mich schwarz geärgert, nicht alle meine Jäger aufgerüstet zu haben. Angesichts der 22 Flugzeuge der Alliierten war meine Jagdwaffe einfach überfordert. Die MC.202 ist immer noch ein Schmuckstück, aber inzwischen untauglich. Glücklicherweise hat die KI aber keinen Flugplatz. Ich bin froh, mit meiner Marine sehr vorsichtig umgegangen zu sein, die Navy ist mörderisch.
Campaign: Forza Italia , Prestige modifier 100% , V-2.0 formula
Current scenario: Nordsizilien , VH prestige is 680 , All hex prestige is 960
Total army value: 16674 , Current prestige is 4085
BV: 2000 , Die Strasse von Messina , cap 20000 , 16 turn prestige: 2400
V : 1500 , Die Strasse von Messina , cap 20000 , 18 turn prestige: 2700
TV: 1000 , Die Strasse von Messina , cap 20000 , 20 turn prestige: 3000
Ls: Loss , turn prestige: 3000
Nordsizilien
Eine weitere MC.202 wurde zur Re.2005 aufgerüstet.
Und jede Menge OS wieder verteilt. Bin mit 2519pp ins Szenario gestartet.
Die Karte zeigt viel Meer im Norden, das Gelände geht vom Ufer recht schnell in einen Gebirgszug über, der den gesamten Süden durchzieht. Man startet im Nordosten auf einer Halbinsel - oder im Meer, wofür allerdings nur zwei freie Transportschiffe zur Verfügung stehen. Die zu erobernden SH befinden sich weit im Westen, zwei allerdings auch im Süden tief im Gebirge. Ich platzierte meine Ari in Front, dahinter Bersaglieri und meine Spähfahrzeuge, damit auch was gesehen wird. Im Norden tummelt sich noch ein deutsches Aufklärungskrad.
Gleich zu Beginn trifft man auf mehrere gepanzerte und tief vergrabene Einheiten, die meisten mit Anführer. Ein Panzer hatte Kontrolle - bäh! Die Kampfgruppe wurde durch Ari, Fliegern und Schiffsari pulverisiert, was allerdings zwei Züge dauerte. Die schnellen Einheiten schickte ich dann nach Westen, und eine starke Kampfgruppe schickte ich ins Gebirge.
Das erste SH im Westen ist durch ein Spähfahrzeug mit Anführer besetzt. So wurde ich früh entdeckt, und fast hätte eine Iowa mir eine Ari zerkloppt. Danach bombardierte mich die KI ausgiebig, die Alliierten schickten sogar diverse strategische Bomber. Nur gut, dass meine Flak recht erfahren ist und die Bersaglieri Kampfunterstützung geben. Der ursprünglich vorhandene deutsche Hilfsaufklärer löste sich nach strategischen Bombardement und 5 Treffern aus Schiffsari in aseptische Teile von Erbsengröße auf. Schade um ihn! Die Deutschen schickten Verstärkungen, diesmal auf amphibischem Weg. Und eine Condor. Die erhielt die Mission 'Versenkt die Iowa'. Klappte nicht ganz, aber das Schiff war nach dem Angriff ziemlich ramponiert. Fünf alliierte Jagdflieger schossen die Condor dann ab, waren anschließend aber leichte Beute für meine Re.2005.
So fiel die Schiffsjagd meinen SM.79 zu. Dieser Aufgabe kamen sie mit sehr ordentlichem Erfolg nach, meine Marine bohrte dann die letzten Reste in den Grund des Mittelmeeres. Dafür fehlten meine Bomber über dem Land, das allerdings mit Flak ziemlich gut gesichert war. Wo sollten die Deutschen landen? Ich entschied, sie weit nach Westen zu schicken. Unterdessen hatte ich das erste SH im Westen nehmen können, und jetzt fielen schwere Landari und reichlich dicke Panzer, teilweise mit Schussweite 2, über mich her. Neben letzteren wirkten meine Panzer wie Spielzeug. Aber auch Spielzeug kann angreifen, wenn auch mit Ari- und Pak-Unterstützung. Die KI scheint reichlich Geld zu haben und schickte über mehrere Runden immer wieder neue Panzer gegen mich ins Feld. Ich lebe, und die sind tot. Das sagt wohl alles.
Schließlich landeten auch die Deutschen, sie machten aus den letzten Verteidigern sehr kleines Kleinholz. Das letzte SH war auf einem Flugplatz und hinter einem Fluss gut geschützt. Zusätzlich lagen zwei Ari dahinter. Das half aber letztlich nichts, Flieger und Panther schlugen grausam zu.
Im Osten mussten sich meine Truppen auf ihrem Weg nach Süden mit bloßen Händen durch viele verschanzte Einheiten graben. Das ging langsam, aber es ging. Auch hier hetzte die KI mir immer wieder Flieger auf den Hals, aber die Flakabdeckung hielt. Eine Hilfs-Me109 tat ein Übriges. Nach Einnahme des ersten SH wurde es leichter, das letzte SH hier war kaum verteidigt. Glorreicher im letzten Zug. Ein Jagdflieger ist jetzt Allwettertauglich
Bemerkungen: Ich zählte erneut insgesamt 22 feindliche Flieger und verfluchte sowohl den Kampagnenbauer als auch meine Entscheidung, nur eine MC.202 aufzurüsten. Ich hätte es nach dem letzten Szen wirklich besser wissen müssen. Für die britisch-amerikanische Navy ist meine Marine zu klein. Die SM.79 waren entscheidend. Auch die Entscheidung für eine späte Landung der Deutschen war falsch. Variantenreich spielbar, aber auf dem Land sind die Alliierten etwas schwach, wenn auch mit viel Geld gesegnet.
Campaign: Forza Italia , Prestige modifier 100% , V-2.0 formula
Current scenario: Die Strasse von Messina , VH prestige is 200 , All hex prestige is 360
Total army value: 16535 , Current prestige is 5732
BV: Win , turn prestige: 1600
V : Win , turn prestige: 1600
TV: Win , turn prestige: 1600
Ls: Win , turn prestige: 1600
Die Strasse von Messina
Zwei weitere MC.202 wurden auf Re.2005 umgestellt, und alles - so weit es ging und nötig war - überstärkt. Letztlich blieben mir 2007pp übrig.
Diesmal zeigt die Karte Land im Westen und im Osten, getrennt durch einen ordentlichen Schluck Wasser. Der Westen scheint eine Halbinsel zu sein, denn es wird im Norden und auch im fernen Westen von Wasser umflossen. Auf der westlichen Seite verlieren sich einige eingegrabene Verteidiger, der nördliche Teil ist gar völlig unverteidigt. Der Spieler stellt sich auf der östlichen Landzunge auf und muss gut schwimmen können, um in den Kampf einzugreifen.
Die Hilfseinheiten in Sicherheit zu bringen wäre keinesfalls gelungen, aber auch das Stehenbleiben in der Verschanzung half nur maximal drei Züge. Einzig eine Einheit Gebirgsjäger konnte ins Gebirge fliehen. In meiner bekannt vorsichtigen Art stellte ich zunächst nicht viele Einheiten auf, sorgte aber für verstärkten Flakschutz über meinen SH auf der östlichen Seite. Der Flakschutz kostete die KI pro Zug zwei Flieger. Über einem SH bei einen Flughafen konnte ich immer wieder mal eine MC.202 aufstellen, den Gegner vernichten und dann in Sicherheit fliegen. Als ich den nördlichen Meeresteil für sicher hielt, stellte ich meine Marine auf.
Zu dem Zeitpunkt waren die Alliierten im Westen schon weit in den Norden vorgedrungen. Die Navy schoss auf alle Stellungen, dann kam die Airforce, und den Rest bügelten Bodeneinheiten glatt. Mein weitreichender Seeari-Bunker auf der östlichen Seite konnte mehrere gute Treffer landen. Inzwischen hatten die meisten meiner guten Einheiten im Norden des westlichen Teils Fuß gefasst und setzten dem alliierten Vormarsch ein jähes Ende. Meine Littorio und die Kreuzer schossen mehrere Marineeinheiten aus sicherer Entfernung zusammen, und auch meine Bomber starteten. Glücklicherweise wurde das Wetter schlecht, sodass mein allwettertauglicher Jäger für mehrere Züge leichtes Spiel hatte und ich mit der Aufklärungs-SM.79 gut herumspionieren konnte. Das brach der Front meines Gegners das Genick, ein kleiner Angriff aus dem Westen wurde leicht abgewehrt.
Nun begann bei besserem Wetter der lange Weg in den Süden, wobei zwei SH im Westen nicht vergessen werden durften. Sie fielen einer kleinen Kampfgruppe zum Opfer. Die Airforce erhielt Verstärkungen, die aber ohne größere eigene Schäden abgeschossen wurden. Überall im Osten verpackte ich meine Einheiten in die Landungsboote und verschiffte sie gen Westen. Eine böse Überraschung hätte ein kleiner Marineverband im Süden werden können, aber dessen Kommandeur stellte sich äußerst tölpelhaft an. Ganz zum Schluss, bei einem kombinierten S/VH, kaufte die KI plötzlich drei Ari-Monster und schoss die bis dahin tapfer kämpfenden Hilfs-Gebirgsjäger zusammen. Das konnte meinen Glorreichen im letzten Zug aber auch nicht mehr verhindern - meine Schiffe schießen auch aus 7 Feldern Entfernung sehr präzise.
Bemerkungen: Der Gegner war für meinen Geschmack wiederum in der Luft und im Wasser zu stark und an Land zu schwach. 21 Flieger und 16 Marineeinheiten, dazu keine 30 Landeinheiten - für mich ein gewisses Mißverhältnis. Aber wieder variantenreich spielbar. So viel Vorsicht wie ich walten ließ war nicht nötig. Mehrere Einheiten sahen überhaupt kein Gefecht.
Campaign: Forza Italia , Prestige modifier 100% , V-2.0 formula
Current scenario: Die Strasse von Messina , VH prestige is 120 , All hex prestige is 120
Total army value: 17610 , Current prestige is 2312
BV: Win , turn prestige: 1600
V : Win , turn prestige: 1600
TV: Win , turn prestige: 1600
Ls: Win , turn prestige: 1600
Gedanken zur Nacht
So, das war jetzt alles. Jedes Szenario gespielt, den Gegner auf beiden Pfaden geschlagen. Was blieb hängen, was wurde noch nicht gesagt?
Zunächst einmal: die Kampagne macht viel Spaß! Ich kann sie schon jetzt wärmstens empfehlen.
Besonders gut finde ich, dass man keine Super-Kernarmee aufstellen und den Gegner plattwalzen kann. Es gibt zwar genügend pp dafür, aber kein geeignetes Material. Panzerlurch sagt im Readme, dass 50 eigene Einheiten ausreichend seien. Man kann mehr kaufen, denn es gibt viel Geld zu verdienen. Dennoch habe ich zunächst gelächelt und ging davon aus, dass meine Armee nie so groß wird. Irrtum! Man braucht in der Tat sehr viele Einheiten, denn die SH sind häufig über die ganze Karte verteilt. Nie sind sie alle mit einer kleinen Armee zum Glorreichen erreichbar.
Die Wege zu den SH sind selten leicht. Ich lobe vor allem den intensiven Einsatz von Minenfeldern, Stacheldraht, kleinen Bunkern usw. Ich habe das Fehlen davon anfangs moniert, ebenso wie die häufigen Aris hinter den SH und die andauernde Verschanzung von Verteidigern. Vielleicht wurde bemerkt, dass ich das später nicht mehr so intensiv machte. Denn es wurde nicht schlimmer als es zu Anfang war. Mehrere der von mir anfangs vorgeschlagenen möglichen Verteidigungsstrategien wurden im weiteren Verlauf der Kampagne intensiv genutzt, ich hätte mir das Gemeckere also wirklich sparen können.
Natürlich habe ich diverse Fehler gemacht. Clu sagte zu Beginn sehr richig, dass Panzer und allzuviel Inf hier eher unbrauchbar sind, Flugzeuge (insbesondere Bomber) hingegen extrem nützlich. Ich habe mich nicht so richtig um diese Aussage gekümmert, und die geneigten Leser mussten daraufhin dauerndes Gejammer über zuviele gegnerische Flieger und die zu starke Navy ertragen. Rayy meinte, dass die Sfl-Pak und die U-Boote die wahren Könige in dieser Kampagne sind. Auch das kann ich nur unterstützen. Ich merkte ihr Fehlen in meiner Kernarmee jedenfalls ganz schön. Ich möchte hinzufügen: Ari und Flak sind ebenfalls unverzichtbar.
Klar, ich hätte mir jederzeit mehr von allem kaufen können. Wollte ich aber nicht, es ging auch so. Und das ist eine der Stärken der Kampagne. Sie ist mit verschiedenen Kernarmee-Kompositionen zu spielen und zu gewinnen. Ich z.B. hatte sehr viel Infanterie, und viele davon hatten nur wenige Kampfeinsätze. Und trotzdem kam ich gut durch. Insbesondere die kampfunterstützenden Einheiten machten mir viel Freude .
Häufig sind völlig unterschiedliche Aufstellungsmöglichkeiten gegeben, was zum 'Nochmalspielen' von Szenarien und ggf. der gesamten Kampagne anregt. Auch das halte ich für eine Stärke.
Wie gesagt, durch die Szenarien brettert man nicht einfach durch. Zumindest mit meiner Kernarmee musste ich sehr viel planen, um Verluste zu vermeiden und doch in entsprechender Zeit erfolgreich zu sein. Mit sehr viel mehr Lufteinheiten mag das anders sein, aber mir gefiel es so.
Der Spieler muss jederzeit vorsichtig sein, was ich ebenfalls sehr schön finde und meiner Spielweise entgegenkommt. Manchmal kommt die KI allerdings trotz aller Vorsicht mit einer solch übermächtigen Armee (bzw. Navy/Airforce) aus der Kurve, dass einem Angst und Bange werden kann. Wem Verluste von Kerneinheiten nichts ausmachen, hat damit sicher kein Problem. Es ist vermutlich deutlich geworden, dass ich das nicht so gerne mag. Gegenmaßnahmen sind möglich, und ich habe sie nicht ergriffen. Also meine eigene Schuld, hoffentlich lernen die weiteren Spieler aus dieser Erfahrung.
Schade finde ich, dass neue Einheiten und Prototypen nie mit vorgegebenen Erfahrungsbalken erhältlich sind. Das könnte in späteren Szenarien sehr hilfreich sein. Unerfahrene Einheiten sind spätestens ab El Alamein nur noch Kanonenfutter, und bei nicht supertollen Protos bleibt eigentlich nur der Verkauf. Aber Geld hat man genug.
Die Benennung von Einheiten beider Seiten und der zahllosen Örtlichkeiten auf den Karten war eher rudimentär. Das ist auch immer sehr aufwändig, ändert nicht die Spielbarkeit und ist daher verzichtbar. Ich persönlich finde aber, dass die Benennung zum Flair der Szenarien und damit der Kampagne beiträgt.
Des Weiteren fehlt auf Seiten der KI die eine oder andere schwache Flak als Bedrohung der Lufteinheiten des Spielers. Nach Vernichtung der gegnerische Airforce ist man, bis auf wenige Szenarien, in der Luft ungefährdet. Ich wünsche mir hie und da unbewegliche Flak zur Behinderung von Luftangriffen. Sie sollte allerdings m.E. nicht tödlich für die Flugzeuge sein. Aber ich bin halt ein Weichei und stehe dazu.
Bisher ebenfalls nicht zum Einsatz gekommen ist die Möglichkeit der 'Basic Strength' aus der Suite. Dadurch kommen beschädigte Einheiten häufig wieder in voller Stärke auf Schlachtfeld zurück. Bei eigenen Hilfseinheiten nimmt man das ja gerne mit, auch wenn es ein wenig pp kostet. Dass es beim Gegner genauso ist, der dafür ja noch nicht einmal was bezahlt, ist eher unangenehm.
Anregungen für das RSF:
Es sollte eine 'gezogene' 90mm-Flak mit Reichweite 3 für die Italiener geben. Sie sollte etwa der Acht-Acht entsprechen. Gebaut wurden mehrere hundert der 'Cannone Da 90/53', sei es als statische Kanone oder gezogene Flak. Und die max. 48 gebauten 'Semovente 90/53' mit der gleichen Kanone an Bord gibt es ja bereits im Efile.
Außerdem konnte ich die gegebene Condottieri zur Zara aufrüsten, aber meine Kreuzerflotte nicht erweitern. Leichte Kreuzer sind käuflich nicht zu erwerben. Den Grund dafür suche ich noch. Es könnte an der Einordnung als 'leichte Kreuzer' liegen - mag sein, dass die im Gegensatz zu schweren Kreuzern und Schlachtkreuzern nicht gekauft werden können. Funktional gibt es keine Unterschiede zwischen leichten und schweren Kreuzern. Muss ich die internationalen Spezis mal fragen.
@Clu:
Schick mir bitte die 75- und die 90mm-Flak, jeweils als AD- und AT-Version! Und zwar bald, denn der Einsendeschluss war gestern!
@RLM:
Ich werde dich für den Pulitzer-Preis vorschlagen!
Dass man die leichten Kreuzer nicht kaufen kann, ist mir auch schon aufgefallen. Anscheinend ist pro Einheitenklasse im Kaufmenü nur ein Schiffstyp (sog. Kuckuckskähne ) möglich. Andererseits sind die Einheitenklasse doch noch nicht ausgeschöpft.
Worin der Unterschied zwischen leichten und schweren Kreuzern in PG liegt (abgesehen von den Werten), war mir ebenfalls schon immer schleierhaft.
Die Benennung von Einheiten beider Seiten und der zahllosen Örtlichkeiten auf den Karten war eher rudimentär. Das ist auch immer sehr aufwändig, ändert nicht die Spielbarkeit und ist daher verzichtbar. Ich persönlich finde aber, dass die Benennung zum Flair der Szenarien und damit der Kampagne beiträgt.
Hallo Reloadmaster,
die Örtlichkeiten habe ich benannt. Soweit die Map auch dem realen Szen entsprach, habe ich die Mapnames mit dem Szenario verlinkt. Bei mir haben die Städte, Flüsse, usw. alle einen Namen. Hast Du die dementsprechende Datei im Ordner "Mapnames" installiert?
Und nochmals vielen Dank für Dein Testbericht. Er ist viel aufwendiger als das Erstellen der Kampagne selbst. Einige Anregungen werde ich mit Sicherheit berücksichtigen.
Hallo Generäle, habe die Kampagne angefangen zu spielen und sie gefällt mir bisher sehr gut. Endlich mal viele Schiffe! . Zur Zeit stehe ich in Ägypten und habe die Briten bei Al Amain vernichtend geschlagen .
Die Froschmänner waren ein echter Hit!
Nachdem ich anfänglich oft einige Schiffe verloren hatte ,bin ich später dazu übergegangen die schweren Pötte nur noch zum Küstenbeschuss einzusetzen.
Mit dem Seekrieg befassen sich jetzt nur noch meine U-Boote und meine Bomber,die U-Boote sind meiner Meinung zu billig ,da sie Effektiv nur aus der Luft angegriffen werden können und auch dort sehr oft abtauchen und sehr viel Schaden anrichten.
Warum sind eigentlich die 2-Mann U-boote teurer als die Brini -Klasse?
Auf dem Land benutze ich eine gute Mischung aus allen Einheiten,einzig allein die Panzer fallen negativ auf ,sie sind zu langsam und zu schwach .aber das ist ja bei den Italienern so gewollt
Positiv fallen mir besonders am Anfang in Griechenland die Alpini- Inf auf ,sowie dank Ihrer guten Geschwindigkeit auf allen Geländen die Kavallerie (4 Stk , 3 davon mit Anführer )und die Mopeds. Auch die Breda/50 machen Ihre Arbeit hervorragend als Flak und Anti-Panzerwaffe.
So ich spiele dann mal weiter ...
mittlerweilen ist es bis nach bayern durch gedrungen. es gibt eine neue kampagne wens möglich wäre hätt ich die auch gerne. fritztobiaswalter@yahoo.de
vorab schon mal danke